Notationen

Zeichenerklärung

Um meine Daten besser zu "verstehen", führe ich hier ein paar "Notationen" auf, die ich mir im Laufe der Jahre angewöhnt habe.

Datumsangaben: "ca." oder "um"

Steht vor einem Datum ein "ca.", so ist dieses Datum entweder errechnet (durch Altersangabe bei Heirat oder Tod), es lässt sich bis auf 2 Jahre eingrenzen (weil es keine andere Möglichkeit gibt) oder es ist aus einer anderen Quelle wo ein definitives Jahr, aber kein konkretes Datum steht.

Steht vor einem Jahr ein "um", so ist dieses nur "grob geschätzt". Es kann also durchaus bis zu 10/20 Jahre abweichen und stellt nur eine Orientierungshilfe da, damit man weiß, in welchem Zeitrahmen man sich gerade befindet.
Die Geburtsjahre der Ehepartner bei Heiraten z.B., bei denen keine Altersangaben vorhanden sind (oder wo ich auch kein konkretes Datum besitze), schätze ich meist, indem ich 25 Jahre abziehe und dann auf volle 5 Jahre runde.

Quellenangaben in Klammern "( ... )"

Manchmal steht hinter "Eltern:" oder "Taufpaten:" etc. in Klammern eine Angabe (z.B. "Plöger" oder "fs" oder "pp" oder "Hausliste Zweckel"). Dies sind lediglich Quellenangaben und haben mit den eigentlichen Daten nichts zu tun.

Geschweifte Klammern "{ ... }"

Kommentare, die von mir stammen, setzte ich in geschweifte Klammern. Ich habe mir z.B. angewöhnt, Taufpaten innerhalb der Datenbank zu verknüpfen und so erscheint z.B. "{Ehefrau von Mutters Bruder}" oder ähnliches. Das stand dann nicht original im Kirchenbuch, sondern ist meine Anmerkung.

Doppelnamen mit "/" oder "(/ ...)"

Durch Einheiraten oder Hofübernahmen entstehen häufig sogenannte Doppelnamen, die in den Kirchenbüchern mit "genannt", "vlg", "vulgo", "dictus/a", "cond.", "condictus" bzw. "natus/nata" für "geboren", "oder" (engl. "or"), "v." angegeben werden.

Dies erspare ich mir und trenne diese Doppelnamen durch einen "/".
Im Laufe der Zeit haben sich bei mir jetzt folgende Regeln durchgesetzt:

Heiratet ein Herr Peter Schmitz in den Hof Meier ein (entweder die Erbtochter oder die Witwe), so schreibe ich: "Peter Schmitz (/Meier)".
Der angenommene Name wird an den Geburtsnamen angehängt. Da dies aber erst durch diese Heirat geschehen ist, hänge ich diesen Namen nicht direkt an, sondern lasse ein Leerzeichen und setze den angenommenen Namen mit vorgesetztem Querstrich in Klammern an.
Setzt sich bei deren Kindern dann der angenommene Hofname "Meier" durch, erhalten die Kinder den Doppelnamen "Meier/Schmitz". Der erste Name ist also der Hofname, der zweite Name der Vater-Name. Meistens taucht der Vater-Name bei den Enkeln dann nicht mehr auf. Er "fällt" dann also "ab".
So steht also ein Hofname, wenn er von Generation zu Genaration (egal ob durch Sohn oder Tochter vererbt) tranportiert wird, in der Regel an erster Stelle.

Bei Ehefrauen hänge ich den "erheirateten" Namen nur in dem Fall an, in dem diese einen Hof übernimmt und in 2. Ehe den Namen an ihren nächsten Ehemann weiter gibt. (Ansonsten könnte es vorkommen, dass Kinder Eltern haben, die gar nicht so heißen, wie sie selbst).

Natürlich kommt es auch vor, dass es kompliziertere Nachnamen-Konstellationen gibt (durch mehrfache Hofübernahmen, Einheiraten etc. oder weil sowohl Hof- als auch Vater-Namen über Generationen "mitgeschleift" werden).

Abkürzungen
die ich benutze

k.w.A. = keine weiteren Angaben
c.v.s. = cuius vices supplevit (Taufpatenersatz)


Verweise:

Mein Ahnenverzeichnis
Das neue Projekt (seit Mai 2010)

Ahnen-Datenbank
online seit 15.03.2009


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